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IoGC ist ein "Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen"

Unter dem Motto „Welten verbinden – Zusammenhalt stärken“ fördert die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ der Bundesregierung und der Deutschen Bank AG beim Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 100 Projekte, die Leuchtturmcharakter für den Standort Deutschland besitzen. Die „Ingenieure ohne Grenzen Challenge“ (IoGC) hat sich im Wettbewerb mit 1.500 anderen Bewerbungen durchsetzen können und wurde als ein solches Projekt ausgezeichnet.

IoGC_Land_der_Ideen

Bei der IoGC handelt es sich um ein innovatives Lehrformat aus dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbund-Projekt ELLI 2 (Exzellentes Lehren und Lernen in den Ingenieurwissenschaften). Im Rahmen der Challenge arbeiten Studierende an realen Problemstellungen aus Entwicklungsregionen. Sie wenden dabei nicht nur ihr Wissen in einem kulturell sensiblen Umfeld an, sondern werden auch hinsichtlich einer nachhaltigen Technikgestaltung und ihrer sozialen Verantwortung sensibilisiert. Zusammen mit Ingenieure ohne Grenzen e.V. wird die IoGC seit 2013 an der RWTH Aachen University durchgeführt. Im Wintersemester 2017/18 fand sie unter Beteiligung der Ingenieurdidaktik und des Instituts für Umformtechnik und Leichtbau (IUL) der Fakultät Maschinenbau sowie des Zentrums für HochschulBildung (zhb) erstmalig auch an der TU Dortmund statt. Bei einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung kamen Studierende beider Hochschulen in Dortmund zusammen, um die beste Idee zu küren.

„Angesichts der zunehmenden Polarisierung der Gesellschaft gilt es, Innovationen zu entwickeln, die einen positiven Beitrag leisten, um die Spaltung zu überwinden. Der Standort Deutschland braucht Stabilität und Zusammenhalt, um die Herausforderungen zu meistern, die sich heute und in Zukunft stellen. Der Wettbewerb zeichnet deshalb 2018 technische und soziale Innovationen aus, die Einheit und Gemeinsinn hierzulande fördern,” sagt Christan Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bank AG. Wie nachgewiesen werden konnte, werden sich die jungen Ingenieurinnen und Ingenieure durch die IoGC der gesellschaftlichen Verantwortung ihres Berufs bewusst. Neben der Problemlösung in interdisziplinären Teams lernen die Studierenden außerdem, dass sie mit ihrer Kreativität, ihrem Fachwissen und ihren Lösungsideen die Lebensqualität anderer Personen aktiv positiv beeinflussen können.

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurde am 4. Juni in Berlin der Preis an die Verantwortlichen des Projekts Dr. Kathrin Schönefeld (RWTH Aachen University) und Silke Frye (TU Dortmund) verliehen. Wir freuen uns sehr, dass die Challenge (und damit Dortmund und Aachen) als ein besonderer zukunftsfähiger Ort für Ideen und Innovationen benannt wurde, an dem mit hoher Qualität und Kreativität Antworten auf die drängendsten gesellschaftlichen Fragen geliefert werden. Der Juryvorsitzende Prof. Dr. Michael Hüther betont, dass die ausgewählten Projekte eine hohe Signalwirkung für die deutsche Gesellschaft haben und maßgebliche Trends für die Zukunftsfähigkeit liefern.