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Hochschullehre durch Digitalisierung stärken – IngenieurDidaktik erhält Projektförderung für Einzel- und Verbundantrag

In gleich zwei Projekten entwickelt, erprobt und evaluiert die IngenieurDidaktik in den nächsten drei Jahren innovative Ideen für das digitale Lehren und Lernen. Im Projekt „HyLeC“ wird unter Leitung der IngenieurDidaktik gemeinsam mit der Universitätsbibliothek, dem Lehrstuhl für Computergrafik und dem Fachgebiet körperliche und motorische Entwicklung in Rehabilitation und Pädagogik ein Hybrid Learning Center aufgebaut. Außerdem ist die IngenieurDidaktik auch an dem Verbundprojekt „CrossLabs“ beteiligt, in dem gemeinsam mit der TU Freiberg, der TU Ilmenau und der NORDAKADEMIE flexibel kombinierbare Cross-Reality Labore entwickelt werden.

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Im Projekt HyLeC (Hybrid Learning Center) führt die IngenieurDidaktik das interdisziplinäre Projektteam der TU Dortmund an und übernimmt die Leitung des Projektes. Beteiligt sind an dem Vorhaben außerdem die Universitätsbibliothek, der Lehrstuhl für Computergrafik und das Fachgebiet körperliche und motorische Entwicklung in Rehabilitation und Pädagogik.

Ausgangspunkt für das Hybrid Learning Center ist die Universitätsbibliothek als Zentrum, das von Studierenden aller Fakultäten als Lernraum genutzt wird. Im Rahmen des Projektes werden physische und virtuelle Ressourcen, Räume und Beratungsangebote für Studierende und auch Lehrende entwickelt und zur Verfügung gestellt. Dazu gehören u.a. eine „Digital Media World“, in der Studierende die Möglichkeiten erhalten, eigenständig professionelle Medien zu erstellen und in Workshops und Selbstlerneinheiten Kompetenzen in der barrierefreien Mediengestaltung zu entwickeln und eine „Digital Collaboration World“ mit medientechnisch ausgestatteten und nach Prinzipien der Barrierefreiheit gestalteten Lernräume, in denen Gruppen z.B. interaktiv an digitalen Lehrveranstaltungen teilnehmen und kollaborativ digitale Lerninhalte bearbeiten können. Es werden außerdem digitale und hybride Workshop- und Beratungsangebote z.B. zum wissenschaftlichen Arbeiten und ein digitaler Campus entwickelt, auf dem sich Studierende und Lehrende auch in Form von digitalen Avataren begegnen können. Zusätzlich wird in der Bibliothek eine „Maker World“ als kreative Werkstatt entstehen, in der der Studierende mit verschiedenen Tools wie 3D-Druckern und Lasercuttern aber auch Elektronikmaterialien und  Experimentierkits eigene praktische Projekte realisieren können.

Eine besondere Stärke des Projektes ist, dass alle Angebote des Hybrid Learning Center nicht nur technisch, sondern auch didaktisch und vor allem mit dem Anspruch auf eine barrierefreie Gestaltung entwickelt werden.

Projektschema HyLeC

Und auch das Verbundprojekt CrossLabs (Flexibel kombinierbare Cross-Reality Labore in der Hochschullehre: zukunftsfähige Kompetenzentwicklung für ein Lernen und Arbeiten 4.0) geht mit Beteiligung der IngenieurDidaktik an den Start. Das Vorhaben zielt darauf, die didaktischen, technischen und organisatorischen Lösungen für offene digitale Laborelemente wie Remote-Labore, virtuelle Laborumgebungen oder Simulationen zu definieren, die bedarfsbezogen in einer Lernumgebung für studierendenzentrierte Lehre hochschulübergreifend kombiniert werden können. Dabei baut das Projekt auf bereits existierende digitale Laboren in unterschiedlichen Fachgebieten auf.

CrossLab

In diesem Projekt wird die IngenieurDidaktik u.a. die Rahmenbedingungen für eine hochschulübergreifende Nutzung von Remote-Laboren und die didaktische Konzeption von Laborlehre analysieren, um dann einen „Constructive-Alignment-Recommender“ also Online-Tool zu entwickeln, Studierenden und Lehrenden anhand definierter Lernziele geeignete Laborobjekte (Remote-Labore, VR-Anwendungen etc.) vorschlägt.

Geleitet wird das Projekt von der Technische Universität Bergakademie Freiberg. Weitere Beteiligte sind die Technische Universität Ilmenau und die NORDAKADEMIE - Hochschule der Wirtschaft. An der TU Dortmund beteiligen sich neben der IngenieurDidaktik auch der Lehrstuhl für Organisationsforschung und Weiterbildungsmanagement am Zentrum für HochschulBildung (zhb) und die Strömungsmechanik an der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen.

 

Gefördert werden beide Projekte durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre. Diese Stiftung wurde 2019 gegründet, um die Weiterentwicklung der Hochschullehre und ihre Stärkung im Hochschulsystem zu fördern. Zur Förderbekanntmachung "Hochschullehre durch Digitalisierung stärken" wurden Insgesamt 264 Anträge eingereicht, darunter 216 Einzel- und 48 Verbundanträge. Es wurden 139 Projektvorhaben als förderwürdig eingestuft, darunter 115 Einzel- und 24 Verbundanträge. Das  Fördervolumen für die ausgewählten Projekte beträgt ca. 330 Mio. € und verteilt sich auf Fördervolumina zwischen 381.000 und 5.000.000 €.

Das Projekt HyLeC erhält eine Förderung in Höhe von ca. 3,3 Mio., CrossLabs wird insgesamt mit ca. 4,7 Mio. € gefördert, wobei ca. 1,2 Mio. € auf die Projektbeteiligten der TU Dortmund entfallen.



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Kontakt

Dr. phil. Tobias Haertel
Tel.: 0231 755-4124

 

Offizielle Pressemeldung der TU Dortmund